Teilkriterium 1: Redundanz- & Bevorratungsstrategie (Max. 8 Punkte)
8 Punkte (Hervorragend): Der Bieter weist mindestens 4 unterschiedliche Redundanztypen nach (z. B. eigenes Sicherheitslager für A-Artikel > 4 Wochen, vertragliche Bevorratungsgarantien der Hersteller, Zweitlieferanten-Netzwerk, automatisierte Bestandsüberwachung mit KI-basierter Frühwarnung).
5 Punkte (Gut): Nachweis von 2 bis 3 Redundanztypen. Die Strategie ist schlüssig, stützt sich aber primär auf die eigene Lagerhaltung ohne tiefere Integration der Hersteller und Händler.
2 Punkte (Basis): Es werden nur Standard-Maßnahmen genannt (z. B. "wir haben ein großes Lager"). Keine spezifischen Zusagen für kritische Artikelgruppen.
0 Punkte: Keine Angaben oder lediglich Verweis auf allgemeine Lieferfähigkeit.
Teilkriterium 2: Fehlmengen- & Ersatzartikelprozess (Max. 7 Punkte)
7 Punkte (Exzellent): Vollständig systemgestützter Prozess. Bei Engpass erfolgt proaktive Meldung innerhalb von 4 Stunden inklusive Vorschlag von mindestens zwei gleichwertigen Alternativartikeln (inkl. Preis- und Bildvergleich im Portal). Einbindung des klinischen Anwenders in den Freigabeprozess ist digital abgebildet.
4 Punkte (Zweckmäßig): Information über Fehlmengen erfolgt zeitnah. Alternativartikel werden auf Anfrage oder nach manueller Prüfung durch den Support angeboten.
1 Punkt (Schwach): Rein reaktiver Prozess: AG muss Fehlmengen selbst im System erkennen oder telefonisch nachfragen.
0 Punkte: Kein definierter Prozess für den Umgang mit Lieferabrissen.