Verfahrensangaben

Wiederaufbau des Berufskollegs Eifel in Kall - Leistungen der Objektplanung Freian...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
27.07.2026
03.08.2026 12:00 Uhr
18.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Kreis Euskirchen
DE122393798
Jülicher Ring 32
53879
Euskirchen
Deutschland
DEA28
Zentrale Vergabestelle
zvs@kreis-euskirchen.de
+49 2251151337
+49 225115405

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bezirksregierung Münster
DE164242157
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Vergabekammer
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-0

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Wiederaufbau des Berufskollegs Eifel in Kall - Leistungen der Objektplanung Freianlagen,
Lph. 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Kreis Euskirchen plant den Wiederaufbau des Berufskollegs Eifel in
Kall, welches
2021 vom Hochwasser stark beschädigt wurde.
Das Berufskolleg Eifel hat mit Gründung im Jahr 1926 als "Sonntags-Gewerbeschule"
eine traditionsreiche Geschichte und trägt seit 1998 den Namen Berufskolleg Eifel.
Heute ist das Berufskolleg Eifel im Schwerpunkt auf die kaufmännische Ausbildung,
sowie auf die Ausbildung von Berufen, die im Bereich "Tourismus" wiederzufinden
sind,
ausgerichtet.
Das Berufskolleg Eifel ist auf einem durch den Kallbach geteilten Grundstück gelegen.
An das Grundstück mit einer Fläche von 16.385 qm grenzt eine Grünfläche von 5.326
qm und eine Parkplatzfläche auf der anderen Seite des Kallbaches (Richtung Aachener
Straße) von 5.760 qm. Der Hauptzugang erfolgt über die Straße Loshardt 2. Hier
befindet
sich ein 2-geschossiger Kopfbau, der 1960 errichtet und bis 1977 um weitere
Gebäudeabschnitte,
welche teilweise 3-geschossig sind, im Rahmen einer klassischen Flurklassen-Schule
mit einer angebundenen Drei-Feld-Sporthalle erweitert wurde. Mit rund 70 Lehrer*innen
und ca. 1.200 Schüler*innen zuzüglich Sozialarbeiter, Kooperationspartner und externe
Prüfungskommissionen sowie evtl. Fremdnutzer ergibt sich eine maximale Nutzerzahl
von 1.600 Personen für das Gebäude. Hierfür steht eine Bruttogrundfläche von rund
18.500 qm zur Verfügung.
Im Juli 2021 wurde das Berufskolleg Eifel einschließlich der Außenanlagen sowie der
vorhandenen Zuwegungen vom Hochwasser stark beschädigt. Alle Kellerräume und
Kriechkeller
sowie das Erdgeschoss wurden überflutet. Nach den Herbstferien 2021 konnten die
oberen
Geschosse wieder mit einer vorübergehenden Genehmigung in Nutzung genommen
werden.
Damit auf Forderung der Bezirksregierung alle Schüler*innen in Präsenz beschult
werden
können, wurden alle zur Verfügung stehenden Räume als Klassenräume umfunktioniert.
Erforderliche Rettungswege für die Nutzung sind provisorisch hergerichtet worden.
Schulhofflächen sind nur bedingt vorhanden. Parkplatzflächen mussten eingeschränkt
werden. Im Rahmen der Wiederinbetriebnahme der oberen Geschosse der Schule wurde
die schulische Nutzung von der Baustelle im Erdgeschoss vollkommen getrennt.
Die wesentlichen Fachplanungen, mit Ausnahme der Freianlagenplanung, wurden
bereits
vergeben. Die Leistungsphase 2 wurde erstellt und befindet sich in der Freigabe. Es
erfolgt ein umfangreicher Rückbau des Bestandsgebäudes und daran anschließend ein
Erweiterungsneubau.
Die Leistungen der Freianlagenplanung sowie ggf. weitere notwendige dazugehörige
Fachplanung
sind sukzessive daran anzupassen und auf die Arbeiten im laufenden Betrieb abzustellen.
Im Fokus steht eine frühzeitige Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen sowie der
Wiederherstellung der Brücken.
Die Planung der Freianlagen umfasst die Planung und Gestaltung der Schulhöfe und der
Parkplatzfläche einschließlich der zugehörigen Zuwegungen und notwendige Flächen
für
die Feuerwehr. Weiterhin umfasst die Gesamtleistung sämtliche Leistungen außerhalb
des Gebäudes, die den Freianlagen oder angrenzenden Leistungsbildern zuzuordnen
sind,
somit auch Leistungen im Bereich der Ingenieurbauwerke für die Herstellung eines
möglichen
Walls o.ä. Konstruktionen, um mögliche Überflutungen durch den angrenzenden
Kallbach
vom Schulgelände zurückzuhalten.
Weitere Informationen sind der Projektbeschreibung zu entnehmen.
Auf Basis von Kostenkennwerten wird aktuell von Kosten der KGR 500 von 5,0 Mio.
brutto
ausgegangen.
Die (vorläufigen) terminlichen Meilensteine für die Umsetzung sehen vor:
- Leistungsbeginn: unmittelbar nach Durchführung VgV-Verfahren, Anfang November
2026,
- Fertigstellung / Nutzungsbeginn: Dezember 2032.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu
beauftragen:
Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI.
Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß § 39
HOAI für den 1. Bauabschnitt beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen (hier: Lph.
4-9) werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht
nicht.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
02.11.2026
31.12.2032
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Loshardt 2
53925
Kall
Deutschland
DEA28

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Personelle Besetzung - Gewichtung 35%

- Projektleitung (Benennung der Projektleitung mit Darlegung des
persönlichen Erfahrungshintergrundes (u. a. Lebenslauf und Referenzprojekte) bzw. der persönlichen Kenntnisse sowie der
Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit));
Gewichtung = 10 %
- stellvertretende Projektleitung (Benennung der stellvertretenden Projektleitung mit Darlegung des persönlichen Erfahrungshintergrundes (u. a. Lebenslauf und Referenzprojekte) bzw. der persönlichen Kenntnisse sowie der Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit));
Gewichtung = 7,5 %
- Projektbearbeitende (Mitarbeitende für die einzelnen Teilaufgaben, insbes. Objektüberwachung) (Benennung der vorgesehenen Projektmitarbeitenden mit Darstellung der zeitlichen Verfügbarkeit
bzw. Einbindung in andere Projekte. Darstellung der vorgesehenen
Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams);
Gewichtung = 7,5 %
- Darstellung der kurzfristigen
Verfügbarkeit vor Ort in Planungs- und Ausführungsphase; Gewichtung = 10 %
Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit
Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 35%

Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung gesamt 35%.

Darstellung der Herangehensweise an komplexe fachtechnische
Aufgabenstellungen anhand von praktischen Beispielen. Die Darstellung soll in Bezug auf den zu vergebenen Auftrag anhand realisierter Bauprojekte, die mit dem geplanten Vorhaben vergleichbar sind,
erfolgen und kann durch Zeichnungen, Skizzen, Diagramme, Tabellen u. ä., die die Arbeitsweise verdeutlichen, ergänzend verdeutlicht werden. Es sollen Ansätze der Problemlösungen und Lösungsmöglichkeiten in folgenden Maßnahmenbereichen vorgestellt
werden, die im Auftragsfall für die ausschreibungsgegenständliche Maßnahme Anwendung finden.
- Maßnahmen zur Ablauforganisation im Projektteam und mit den
Planungsbeteiligten, Qualitätssicherung, Kostensicherung und -optimierung, Terminsicherung; Gewichtung = 10 % //
- Gestalterische und funktionale Umsetzung; Gewichtung = 10 % //
- Nachhaltigkeit; Gewichtung = 10 % //
- BIM-Abwicklung; Gewichtung = 5 % //
Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit
Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse - Gewichtung 15%

Strukturelle Herangehensweise an das Projekt /Projektanalyse - Gewichtung 15%.
Analyse der Projektaufgabe mit Darstellung der erwarteten
Schwierigkeiten. (Nutzungsart, Hochwasserschutz, Ausführung im laufenden Betrieb, usw.) Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der
Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot - Gewichtung 15%

Honorarangebot - Gewichtung 15%.
Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums
mit Bewertungsmethode kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

- Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 4 gemäß § 39 HOAI bzw. gemäß Anlage des Vertrags.
- Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 gemäß § 39 HOAI bzw.
gemäß Anlage des Vertrags.
- Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 6+7 gemäß § 39 HOAI bzw.
gemäß Anlage des Vertrags.
- Beauftragungsstufe 5: Leistungsphasen 8+9 gemäß § 39 HOAI bzw.
gemäß Anlage des Vertrags.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei
handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten
Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden. Die Beauftragung der besonderen Leistungen je Planungsdisziplin (vgl. Vergabeunterlage Honorarangebotsformblatt"
und den Vertragsentwurf) ist optional möglich, ohne dass ein
Rechtsanspruch darauf besteht.

Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Die benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn).
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig.
Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom
Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere
Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener
Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.
Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über
die Kommunikationsebene der in dieser Bekanntmachung genannten
Vergabeplattform zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6
Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der in dieser Bekanntmachung genannten
Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen,
Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch
innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und
Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung auch die weiteren geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen. Die Prüfung, Wertung und ggf. die Begrenzung der Anzahl der Bewerber erfolgt nach Maßgabe der in
der Auftragsbekanntmachung und im Kriterienkatalog zum Teilnahmewettbewerb dargestellten Eignungskriterien und
Gewichtungen. Die Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens
einzuladende Bewerber liegt bei 3 Bewerbern, die Höchstzahl bei 5 Bewerbern.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YYRYWU8

Einlegung von Rechtsbehelfen

- Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
- Bieter und Bewerber können die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses feststellen lassen, wenn der öffentliche Auftraggeber gegen die Informations- und Wartepflicht aus § 134 GWB verstoßen hat oder der Auftrag rechtswidrig ohne vorherige Bekanntmachung
im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben wurde. Wurde der Bewerber /Bieter ohne Vorabinformation direkt durch den öffentlichen Auftraggeber informiert oder die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, muss er einen Nachprüfungsantrag innerhalb
von 30 Tagen einlegen, selbst bei unterbliebener Information jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss (§ 135 Abs. 2, Abs. 1 GWB). Neben den vorgenannten Rechtsbehelfsfristen sind folgende Rügefristen zu beachten:
- Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
- Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

- gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder

- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche
(in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. - soweit zutreffend - zu den an der
Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz,
Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)
2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen
Haftung und Benennung desjenigen, der die
Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf
Anforderung.
3.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
4.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, §
21 Abs. Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
7.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 6.):
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den
Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
8.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft
sowie von Unterauftragnehmern,
Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
9.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen
verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig.
Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
10.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm
die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre
Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt:in bzw. Landarchaftsarchitekt:in zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden, liegt vor.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung
in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für
sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung.
Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden.
Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf
Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 500 DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen.
Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung
der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien
herangezogen:
1. Erklärung über den durchschnittlichen Umsatz (max. das zweifache des Auftragswerts) netto des Bewerbers für Leistungen der Objektplanung Freianlagen in den letzten 3 Jahren von 2023 bis 2025 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) - Gewichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
- Jahresmittel >/= 400.000 EUR/a (5 Punkte),
- Jahresmittel < 400.000 EUR/a und >/= 200.000 EUR/a (2,5 Punkte),
- Jahresmittel < 200.000 EUR/a (0 Punkte)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
5,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung
der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen:
2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2023 bis 2025 für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) - Gewichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte für technische vollzeitäquivalente
Mitarbeitende (Ingenieure/Architekten,
staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden wie folgt abgestuft:
- durchschnittlich >/= 5 Technische Mitarbeiter (5 Punkte),
- durchschnittlich < 5 und >/= 3 Technische Mitarbeiter (2,5 Punkte),
- durchschnittlich < 3 Technische Mitarbeiter (0 Punkte)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung
der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen:
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2020 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren
Anforderungen hervorgeht. -Gewichtung 90 %.
Referenzprojekte, welche vor 2021 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen für das
Referenzprojekt 1 erfüllt sein:
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme für Schul- oder Pausenhöfe (keine reinen Spielflächen).
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb ausgeführt und in
mehreren Bauabschnitten durchgeführt.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0
Punkte vergeben.
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme, die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 500 >/= 3,0 Mio. EUR brutto.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen Punktzahl durch Interpolation.
- Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 39 HOAI erbracht.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen Punktzahl durch Interpolation.
- Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens
Leistungsphase 7 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden
0 Punkte vergeben.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen für das
Referenzprojekt 2 erfüllt sein:
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme für Schul- oder Pausenhöfe (keine reinen Spielflächen).
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Umbaumaßnahme. Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme, die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 500 >/= 3,0 Mio. EUR brutto.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen Punktzahl durch Interpolation.
- Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-7 gemäß § 39 HOAI erbracht.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen Punktzahl durch Interpolation.
- Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens
Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen für das
Referenzprojekt 3 erfüllt sein:
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Freianlagenmaßnahme in einem Hochwasserschutzgebiet.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte
vergeben.
- Bei dem Referenzprojekt wurden Hochwasserschutzmaßnahmen im
Rahmen des Objektschutzes zur Abweisung bzw. Umleitung von Wasser mitgeplant (z.B. Dammbauwerke oder Maßnahmen vergleichbarer Komplexität).
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme, die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden 0 Punkte vergeben.
- Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 500 >/= 0,5 Mio. EUR brutto.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen
Punktzahl durch Interpolation.
- Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-7 gemäß § 39 HOAI erbracht.
Maximal 5 Punkte anteilig, Ermittlung der tatsächlichen Punktzahl durch Interpolation.
- Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens
Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Wenn ja, werden 5 Punkte vergeben; wenn nein, werden
0 Punkte vergeben.
Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden. Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte). Die
teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Eine Übersicht ist der "Vergabeunterlagen C - Kriterienkatalog" zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
90,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerische haftende Bieter- /Bewerbergemeinschaft unter Benennung desjenigen, der die Bieter-/Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung