Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung) gemäß HOAI Fachplanung §§ 53 ff. - Käthe-Kollwitz-Schule, Bayernallee 6, 52066 Aachen - Sanierung Sporthalle - Energetische Sanierung und Innenraumsanierung
Grundleistungen:LPH 1 bis 9 (LPH 4 nur für AG 1+3)
Besondere Leistungen:- LPH 1: Bestandsaufnahme Technische Ausrüstung: Bestandsaufnahme der Technischen AusrüstungRecherche in den Archiven der Bauaufsicht und des Gebäudemanagements. Sichtung und Abgleich aller Bestandsunterlagen der technischen und sicherheitstechnischen Anlagen, Zentralen, Leitungsführungen und Leistungskennwerten. Erforderlichenfalls Ergänzung und/oder Korrektur der Planunterlagen des Gebäudes (u.a. Grundrisse und Schnitte). Erstellung von digitalen 2D und 3D Bestandsunterlagen. Die Genauigkeit der Unterlagen muss für die Bauaufgabe ausreichen. Die Bestandsaufnahme ist zu dokumentieren und dem AG zu übergeben.Die alternative Beauftragung eines Vermessungsingenieurs liegt im Ermessen des Generalplaners und ist in diesem Fall in dieser Position enthalten.- LPH 2: Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke:Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke- LPH 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist:Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
Weitere Informationen siehe Vergabeunterlagen
Preiskriterium für "Niedrigster Preis (ohne Kriterien)"
Ausführungsfrist: Bearbeitungszeitraum (Leistungsphasen 1-3): 3. Quartal 2026 - 4. Quartal 2026Bearbeitungszeitraum (Leistungsphasen 4-7): 1. Quartal 2027 - 3. Quartal 2027Bearbeitungszeitraum (Leistungsphase 8): 4. Quartal 2027 - 3. Quartal 2029
Der AG beabsichtigt, die ausgeschriebenen Ingenieurleistungen stufenweise zu beauftragen:Stufe 1: Leistungsphase 1-3Stufe 2: Leistungsphase 4-9
Die Beauftragung der Folgestufe erfolgt in Abhängigkeit der Freigabe durch die Ausschüsse und politischen Gremien.Der AN hat keinen Anspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 1, er kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Anlauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
1. Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.
2. Die Unterlagen stehen ausschließlich als kostenloser Download unter http://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/company/welcome.do zur Verfügung. Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet.
3. Auskünfte über die Vergabeunterlagen sind schriftlich über das Vergabeportal der Wirtschaftsregion Aachen zu beantragen!
4. Zuschlagskriterien: Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot.
5. Für die Ausarbeitung des Honorarangebotes erfolgt keine Vergütung; der AN kann hieraus keine Vergütungs- oder sonstigen Ansprüche ableiten.
Die Möglichkeit der Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV.
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 - 126 GWB.
Berufshaftpflichtversicherung (mittels Dritterklärung vorzulegen) (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Bescheinigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindest-Deckungssummen je Schadensfall:- Für Personenschäden: 2.500.000,00 EUR- Für Sach- und Vermögensschäden: 2.500.000,00 EURAlternativ kann der Nachweis über eine Eigenerklärung des Bieters/Bewerbers erbracht werden, in der er den Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit den angegebenen Mindest-Deckungssummen im Auftragsfall versichert. In diesem Fall muss zusätzlich eine Erklärung der Versicherung über eine Anpassung der Versicherungssumme im Auftragsfall vorgelegt werden.(siehe Anlage Formblatt 5 - Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung)
ausgefülltes Honorarangebot (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Angebotsschreiben (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angebotsschreiben (aus den Vergabeunterlagen)
Angabe des Umsatzes der letzten drei Geschäftsjahre (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestanforderungen zur finanziellen und wirtschaftlichen LeistungsfähigkeitDer Bewerber/mind. ein Bewerbergemeinschaftspartner muss auf dem einschlägigen Markt eine Tätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren nachweisen können.Der Umsatz des Bewerbers/mind. eines Bewerbergemeinschaftspartners für die vergleichbaren Leistungen (Technische Ausrüstung) der letzten 3 Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. folgende Größe erreichen:- 200.000,00 Euro bruttoDer diesbezügliche Nachweis ist mit den Angaben der Umsätze auf Formblatt 6 jeweils für die letzten drei Geschäftsjahre zu erbringen.
(siehe Anlage Formblatt 6 - Eigenerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit)
Eigenerklärung gem. §§ 123, 124 GWB (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung des Unternehmens gemäß §§ 123, 124 GWB
Formular 523 EU VHB NRW - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Abs. 3 der Verordnung (EU) 2022/576 (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): (siehe Anlage Formblatt 4 - Eigenerklärung EU-Sanktionen gegen Russland))
Angabe der örtlichen Präsenz für die Dauer der Maßnahme (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): nur bei nicht ortsansässigen Bewerbern
(siehe Anlage Formblatt 8 - Angaben zur örtlichen Präsenz für die Dauer der Maßnahme)
Projektreferenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erforderliche Projektreferenzen:Mind. 2 Projekte, welche jeweils die nachfolgenden Anforderungen vollumfänglich erfüllen:- Leistungsbereich: Technische Ausrüstung- Projektart: Neubau / Erweiterung / Umbau / Sanierung- Komplexität: Honorarzone II oder höher- Besonderheit: mind. 1 x Sanierung, mind. 1 x Gebäude für öffentlichen Auftraggeber- Gebäudegröße: Brutto-Grundfläche mind. 800 m2- Leistungsumfang: mind. Leistungsphasen 2-3 und 5-8 gemäß HOAI § 55; min. Anlagengruppen 1-3- Bearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2019 oder später
Mind. 1 Projekt, welches die nachfolgenden Anforderungen vollumfänglich erfüllen:- Leistungsbereich: Technische Ausrüstung- Projektart: Neubau / Erweiterung / Umbau / Sanierung- Komplexität: Honorarzone II oder höher- Besonderheit: mind. 1 x Sanierung, mind. 1 x Gebäude für öffentlichen Auftraggeber- Gebäudegröße: Brutto-Grundfläche mind. 500 m2- Leistungsumfang: mind. Leistungsphasen 2-3 und 5-8 gemäß HOAI § 55; min. Anlagengruppen 4- Bearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2019 oder später
(siehe Anlage Formblatt 9)
Nachweis zu einem besonderen Berufsstand (mittels Dritterklärung vorzulegen) (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Angaben zu einem besonderen Berufsstand:Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.Zugelassen sind:a) natürliche Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht am Tag der Angebotseinreichung berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur(in) zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden;b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe ein(e) bevollmächtigte(r) Vertreter(in) benennen, die die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt;c) Bewerbergemeinschaften, bei denen ein Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
(siehe Anlage Formblatt 7 - Nachweis des besonderen Berufsstands)
Gemäß VOL/B und den Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB)
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter
Die Stadt Aachen verfährt bzgl. der Nichtberücksichtigung von Angeboten gem. § 134 GWB.