Planungsleistungen KiTa Mauer Iversheim
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Bad Münstereifel
Marktstr. 11-15
53902
Bad Münstereifel
Deutschland
DE122395335
Zentrale Vergabestelle
+49 2253505-0
zvs@bad-muenstereifel.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMYWK2

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMYWK2/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die Stadt Bad Münstereifel beabsichtigt infolge der Hochwasserkatastrophe 2021 eine Sanierung der Mauer an der Kita in Iversheim. Die Mauer weist derzeit deutliche Rissbildungen
auf. Zusätzlich sind erhebliche Ausspülungen des Mörtels im gesamten Bereich vorhanden, welche während der Flut im Jahre 2021 entstanden sind. Die Mauer wird derzeit provisorisch abgestützt, da diese keine ausreichende Standsicherheit gewährleisten kann. Durch diese
Maßnahme ist der Verkehrsraum der Straße "An der Ley" eingeschränkt. Inwieweit eine teilweise Sanierung ausreichend bzw. eine vollumfängliche Sanierung notwendig wird, muss im Zuge der Planung geklärt werden.
2. Aufgabenstellung: Da die Mauer nicht mehr dauerhaft standfest ist, wird für die Sanierung der beschädigten
Stützmauer eine Objektplanung als auch eine Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerk notwendig. Hierbei sind verschiedene Sanierungsvarianten zu untersuchen und abzuwägen.
Hierbei ist zu beachten, dass sich oberhalb der Mauer im Lastabtragungsbereich ein Bestandgebäude befindet, welches bei der Planung mit zu berücksichtigen ist. Im Zuge der Objektplanung sind Abstimmungen mit dem Denkmalschutz zu führen, da diese Mauer unter Denkmalschutz steht. Dementsprechend sollte bei der Sanierung das äußere Erscheinungsbild aufrecht gehalten werden. Im Rahmen der Objektplanung ist auch die Verkehrsführung während der Bauzeit zu
beplanen, da der Verkehrsraum aufgrund der parallel fließenden Erft und der Erftmauern eingeschränkt ist.
Neben der Leistungsbeschreibung befindet sich zusätzlich das erstellte geotechnische Gutachten in den Vergabeunterlagen, welches als Grundlage für die weitere Planung dient.
Dementsprechend müssen hierzu die Leistungsbilder der Objektplanung Ingenieurbauwerke sowie die Leistungsbilder der Tragwerksplanung gemäß den unter Abschnitt 3 genannten Leistungsphasen für dieses Brückenbauwerk erbracht werden. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Fördermittelrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 27 Mai 2025. Auf die geltende Förderrichtlinie Wiederaufbau wird ausdrücklich hingewiesen.

Haupterfüllungsort

Stadt Bad Münstereifel
Marktstr. 11-15
53902
Bad Münstereifel

An der Ley, Iversheim

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Preis
60%
Qualität
40%

Ausführungsfristen

Mit der Planung soll spätestens 3 Wochen nach der Beauftragung begonnen werden.
Die Ergebnisse der LPH 3 sollen spätestens 3 Monate nach Beginn der Planung vorliegen.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
- Nachweis betreffend die Qualifikation des Auftragnehmers nach § 75 Abs. 1-3 VgV,
- Erklärung zu §§ 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB,
- Erklärung zur Selbstreinigungsmaßnehmen i.S.d. § 125 GWB (sofern einschlägig).

Die folgenden Erläuterungen gelten für alle Erklärungen und Nachweise zu rechtlichen, wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Angaben.

Der AG lässt neben Eigenerklärungen auch Nachweise als Beleg für die Eignung zu, die innerhalb einer Präqualifizierung im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV), im amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) und
im PQ VOL erworben wurden. Es gelten nur die Kriterien als erfüllt, auf die sich die Prüfung der Präqualifizierungsstelle bezieht. Die Erläuterungen zur Präqualifikation gelten für alle geforderten Erklärungen und Nachweise.

Bieter können sich zu Bietergemeinschaften zusammenschließen. Siehe hierzu auch Unterlage 2.
Hierbei ist mit dem Angebot beizubringen:
- Bietergemeinschaftserklärung (§ 32 UVgO)

Bieter können sich zum Nachweis der Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Diesbezüglich ist mit dem Angebot einzureichen:
- Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)

Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind im Falle einer Eignungsleihe einzureichen:
- Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie dessen Erklärung zu §§ 31 UVgO i.V.m. 123 ff. GWB
- Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe

Der AG behält sich vor, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle anzufordern. Nicht in Deutschland ansässige Unternehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde Ihres Herkunftslandes oder, falls diese nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.

Innerhalb der Vergabeunterlagen finden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu verwenden sind. Geforderte Erklärungen, die sich nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung abzugeben.

Zudem reichen - soweit nichts anderes ausgeführt ist - Eigenerklärungen aus.

Die Mindestanforderungen müssen von dem Bieter/der Bietergemeinschaft erfüllt werden. Werden diese nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss des Angebots aufgrund fehlender Eignung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung

Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden))

Weitere Anforderung:
Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV).

Die Erfüllung der Voraussetzungen zu der Berufshaftpflichtversicherung stellt eine Mindestanforderung dar.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Geeignete (Unternehmens-) Referenzen des Bieters/der Bietergemeinschaft (betreffend (Planungs-) Leistungen mit vergleichbaren Anforderungen.

Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass mind. zwei Referenzen vorgelegt werden muss, die nachfolgende Anforderungen erfüllt:
- Leistungsinhalt mit dem hiesigen Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar:
o Referenz, mit den wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbilds Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 Abs. 1 HOAI in Bezug auf ein Brückenbauwerk
- Referenzprojekt, bzw. davon die Leistungsphase 8 muss in den letzten fünf Jahren abgeschlossen sein (Zeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist)
- Anrechenbare Kosten (Hinweis: Die anrechenbaren Kosten werden ausschließlich zu Vergleichszwecken erhoben, d.h. für die Bewertung, ob die Referenz mit der hiesigen Leistung vergleichbar ist. Es handelt sich nicht um eine Mindestanforderung.)
- Planung bezog sich auf ein Brückenbauwerk
- Beginn der Leistung und Abschluss der Leistungsphase 8
- Neben den sich aus der Angebotsanlage (Muster in Anlage 8) ergebenden Angaben ist eine individuelle Referenzbeschreibung einzureichen, aus der sich das Projekt im Wesentlichen ergibt.

Der Bieter/die Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.

Sonstige

Bieterfragen richten Sie NUR über das Vergabeportal (Kommunikation) an die Zentrale Vergabestelle der Stadt Bad Münstereifel.

Bieterfragen sind rechtzeitig aber spätestens so zu stellen, dass der Auftraggeber diese sechs Tage vor Submissionstermin beantworten kann.
Die Beantwortung später eingegangener Bieteranfragen liegt im Ermessen der Zentralen Vergabestelle.

Angebote können ausschließlich in Textform gem. § 126b BGB mit Hilfe elektronischer Mittel über die die Vergabeplattform der https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/company/wel-come.do gestellt werden. Die Übermittlung der Angebote mittels Telefax, E-Mail oder unverschlüsselt über das Bieterkommunikationstool der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Das Angebot ist bis zum Ab-lauf der o.g. Angebotsfrist einzureichen.
Bieterfragen sind digital über das o.g. Vergabeportal zu stellen und werden nur über dieses beantwortet. Eine telefonische Beantwortung von Bieterfragen erfolgt nicht.
Der Auftraggeber stellt über das o.g. Vergabeportal Unterlagen/Mitteilungen ein (auch ggf. neue, sich ändernde oder ergänzende Unterlagen), so dass mithin grundsätzlich die Kommunikation ausschließlich über das Portal läuft. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat sich hierüber selbst verantwortlich fortlaufend zu informieren.
Die Anwesenheit der Bieter oder ihrer Bevollmächtigten bei Öffnung der Angebote ist nicht zugelassen.

Eine Ausfüllhilfe können Sie sich auf unserer Homepage unter: www.bad-muenstereifel.de/wirtschaft/vergaben-ausschreibungen/
als pdf-Datei herunterladen.
Angabe Unteraufträge

Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

Hierzu hat der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot beizubringen:
- Nachunternehmererklärung

Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind einzureichen:
- Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig),
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 Abs. 1 UVgO i. V. m §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),
- Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 31 Abs. 2 S. 3 UVgO i. V. m. § 125 GWB (sofern einschlägig),
- Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden sowie sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden); Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird,
- Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte betreffend vergleichbare Leistungen).

Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

siehe VOL/B

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

23.06.2026 09:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

21.07.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass das Formular 324 - Angebotsschreiben zwingend ausgefüllt beigefügt werden muss, da Sie ansonsten auszuschließen sind und Ihr Angebot somit nicht teilnehmen darf.

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